
Ich vergleiche den Alltag der Kids heutzutage so, als würde ich ein Einkaufszentrum betreten.
Viele Menschen, viele Geschäfte, Lärm, Lichter, Gerüche… usw…. Ich bin dann erst einmal total reizüberflutet. Welche Mittel habe ich? Ich gehe aus dem Tumult raus, suche mir ein ruhiges Örtchen, setze mich erst einmal hin oder versuche mich in Ruhe darauf einzulassen.
Die Kinder sind in ihrem Alltag vielen Reizen ausgesetzt, ob durch Medien, TV, Handy, Computerspiele, Filme, oder aber auch im Kindergarten und in der Schule.
Der Wettbewerbsgedanke, die Bewertung, das Mithalten müssen bei Hobbies nimmt zu. Manchmal sogar schon bei dem Kleidungsstil und den Spielsachen. Im Kindergarten ist es leider nicht immer möglich in Kleingrupen zu arbeiten, was vielen Kindern gut tun würde.
Beim Kinderyoga möchte ich, dass die Kinder in eine Welt eintauchen ohne Leistungsdruck, Bewertungen oder Vergleiche. Es gibt kein richtig und kein falsch, kein Schul- und Kigastress, keine Hektik, sondern viel Phantasie und Kreativität.
Beim Arbeiten in einer Kleingruppe profitieren beide Seiten. Die Kinder, da sie sich vielleicht mehr zutrauen in einer kleineren Gruppe und sich mehr als Teil davon fühlen, und dem Gruppenleiter, der sich auf jedes Kind individuell einstellen kann.
Durch Fantasiereisen, Einzel,- Partner und Gruppenübungen kommen die Kinder spielerisch in Bewegung. Die Koordination und die Körperwahrnehmung werden gestärkt und dem Kind somit geholfen, ein besseres Körpergefühl für sich zu entwickeln.
Es geht beim Kinderyoga nicht darum, die korrekte Haltung oder Asana umzusetzen, sondern um Selbsterfahrung. Durch Phantasie und Kreativität wird das Selbstbewusstsein gestärkt und die Kinder ermutigt, freie Ideen zu äußern und freie eigene „Asana“ zu entwickeln. Auch die Atmung wird den Kindern durch spielerische Übungen erst einmal bewusst gemacht.
Musik ist ein großer Bestandteil meiner Yoga Stunden. Zu jeder Stunde wird passend ein Song ausgewählt. Die Songs sind sehr vielfältig von Sarah Connor, bis Dikka, Lichterkinder, Yiruma -immer etwas neues. Musik macht die Yoga Einheit lebendiger und noch mehr spürbar.
Dennoch, Yoga ist keine Wunderpille, kann sich aber positiv auf das Gemüt der Kinder auswirken.
Also los gehts wirst du auch ein YOGI? Ich freue mich auf dich 🙂
